Donnerstag, 22. Oktober 2020

299. | wiedageboan.

299. | Wiedageboan.
1)
Hob mei sö, mei eignes ich, mei sein scho längst valoan, meine fussspuan, meine zeichn san vom wind vaweht
Meine eainnarungen wean net wiedageboan, meine gedonkn, meine ideen wuadn vadreht
Hob die zeit zateilt, regn is gfoin, hot si aufglöst, die vün joah homma iahre spitzn reisszähnt zeigt
Hob mei feigheit, mei panik, meine ängste entblösst, hob mi negiat, hob mi tiaf voa da woahheit vaneigt.
ch 1a)
      Donn deckt mi endlich die friedliche stün gonz weich und sonft zua
      Und pletzlich hea i diese stün, diese endgültige ruah
      Gellende schmeazensschreie dröhnen betäubend duach mei hian
      Mecht die innalich kämpfende gwoit afoch net meah in mia spian.
2)
Hob mein glaum, mei vatraun, mei treue scho längst valoan, vasuach zu spün, schwimm und tauch tiaf zwischn hohn wön
Mei hoffnung is eatrunkn, wiad net wiedageboan, es gibt kan knopf zum neustart, konn man a net bestön
Olle meglichkeitn valaufn im hassn sond, des glück hob i nie kenna gleant, hot mi nie eareicht
Mei gedächtnis is löchrig, vastaubt is mei vastond, mei noblschnua scho längst grissn, die haut längst obgstreift.
3)
Hob mei gleichgwicht, mein einklong, mei glut scho längst valoan, mei harmonische toleranz is komplett zasteat
Meine wäamenden stroihn wean net meah wiedageboan, die wuazln san vadoat, olle fluchttüan san vaspeat
Da horizont vadunklt si afoch scho vüz schnö, des licht da steane om fiamament hob i ausgschoit
Steh no imma zittand auf da söm koidn stö, mei blindheit betäubt stumm die freiheit mit hoata gwoit.
ch 1b)
      Donn deckt mi endlich die friedliche stün gonz weich und sonft zua
      Und pletzlich hea i diese stün, diese endgültige ruah
      Kreischendes schmeazensgebrüll hämmat foitand wüd duach mei hian
      Mecht die wütende bestie afoch net meah in mia spian.
ch 2a)
            Die frog is nua wos is wonn i eich valoss, konn i donn no atmen, no lebm, no inhalian
            Die frog is nua wos is wonn i donn no leb, konn des eigne sein, mei woahres ich no existian
            Und wos is wonn i jetzt geh, einschlof, vaglüh, bin des donn no i oda muass mi wea reanimian.
4)
Hob mei liebe, mei gfüh und mei heaz scho längst valoan, mei leidnschoft hot des eis net meah zum schmözn brocht
Meine trieb san vasiegt, wean net meah wiedageboan, mei leare hülln schauklt im wind, hot scho an vadocht
Bin apathisch, obgstumpft, hob ka intaresse meah, mei phlegma is seah ausgeprägt, hot ois übawocht
Foi in a loch, ind finstanis, moch ka gegnweah, bin mit volla wucht ins klebrige netz einikrocht.
5)
Hob mei sö, mei eignes ich, mei sein scho längst valoan, meine fussspuan, meine zeichn san vom wind vaweht
Meine eainnarungen wean net wiedageboan, meine gedonkn, meine ideen wuadn vadreht
Hob die zeit zateilt, regn is gfoin, hot si aufglöst, die vün joah homma iahre spitzn reisszähnt zeigt
Hob mei feigheit, mei panik, meine ängste entblösst, hob mi negiat, hob mi tiaf voa da woahheit vaneigt.
ch 1c)
      Donn deckt mi endlich die friedliche stün gonz weich und sonft zua
      Und pletzlich hea i diese stün, diese endgültige ruah
      Heulendes schmeazensgegröle sticht quölend tiaf in mei hian
      Mecht diesn intensivn hoss afoch net meah in mia spian.
ch 2a)
            Die frog is nua wos is wonn i eich valoss, konn i donn no atmen, no lebm, no inhalian
            Die frog is nua wos is wonn i donn no leb, konn des eigne sein, mei woahres ich no existian
            Und wos is wonn i jetzt geh, einschlof, vaglüh, bin des donn no i oda muass mi wea reanimian.
ch 3a)
                  I wüs jetzt goa net wissn, ka detail, ka einzlheit mecht i eafoahn
                  Wea eich olle vamissn, ois zafoit, aus asche und staub wiad ma wiedageboan
                  Mei neigia is jetzt gestüt, die woahheit konn i eich net meah offnboan
                  Mei euphorie woa vafrüht, muass jetzt gehn, aus asche und staub wiad ma wiedageboan.
 
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Geschrieben am 08./09. juni 2015.pk.
Überarbeitet am 14. jänner 2017.pk. – copyright by philipp kirschner.pk.
 
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bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.

298. | seit ewiga zeit.

298.     Seit ewiga zeit.
1)
Einsome wölfe schleichn in da nocht, duachn finstren woid, heuln zum voin mond, sei licht scheint so koit
Wittan iahre beute in diesa schlocht, mit hüfe vom wind, die grüche und gräusche hom mitbestimmt
Des klane rudl wiad jedn tog sott, da leitwoif hots im griff, vateidigt sei revia gonz aggressiv
Do guad vasteckt keimt a hochgiftigs blott, neid, gia, eifasucht, gedeihn prächtig zua übareifn frucht.
2)
A einsoma adla hoch in da luft, übafliagt sei reich, gleitet im aufwind üba beag, woid und teich
Seine schoafn augn sehn bis zur schlucht, jeds klanste detail, sei opfa bekommt des todesuateil
Sei wohligs heim is auf an fösvoasprung, obm im gebiag, doat hinauf hot si no kana vaiat
Guad vasteckt unta an oidn baumstrunk, lauat scho da feind, neid, gia, eifasucht san wieda vaeint.
ch 1a)
      Seit ewiga zeit kämpfn guad und bes gegneinond, seit ewiga zeit zafoit gestein scho zu feinen sond
      Seit ewiga zeit heaschn guad und bes üba den krieg, seit ewiga zeit spüt die natua iah eigne musik
      Seit ewiga zeit ziehn guad und bes ins wüde gefecht, seit ewiga zeit is lebm unfair und a gerecht
      Seit ewiga zeit san guad und bes wieda freund und feind, seit ewiga zeit san die via elemente vaeint.
3)
A einsoma löwe duachstreift sei gebiet, is auf da jogd, is mit da weitn savanne valobt
Geduckt gegan wind summt as todeslied, greift glei blitzschnö on, eaöffnet mit bravour die jogdsaison
Mecht endlich seine gene weidagem, foigt an heabm duft, a zoate stimm noch eam vazweiflt ruft
Guad vasteckt woatet des grosse problem, eifasucht, gia, neid, schiassn die tödlichn kugln ind freiheit.
4)
A einsoma hai schwebt lautlos duachs mea, foigt da geruchsspua, entwicklt a gonz eigne fresskultua
Seine zähnt san schoaf, sei gebiss nie lea, zareisst seinen fong, diesa bluadrausch is wie a bumarong
Bewohnt sei wöd seit millionen joahn, lebendes fossil, des soizige wossa is sei domizil
Guad vasteckt wü die harpune ausfoahn, da giftige pfeil, wü mit neid, gia, eifasucht sein onteil.
ch 1b)
      Seit ewiga zeit kämpfn stoak und schwoch gegneinond, seit ewiga zeit zafoit gestein scho zu feinen sond
      Seit ewiga zeit heaschn stoak und schwoch üba den krieg, seit ewiga zeit spüt die natua iah eigne musik
      Seit ewiga zeit ziehn stoak und schwoch ins longe gefecht, seit ewiga zeit is lebm unfair und a gerecht
      Seit ewiga zeit san stoak und schwoch wieda freund und feind, seit ewiga zeit san die via elemente vaeint.
ch 2a)
            Im unvoastöboa exoabitantn univeasum suacht des licht seit ewiga zeit noch intelligentm lem
            Im unbegreiflich monumentaln univeasum entwicklt dieses licht seit ewiga zeit iah eignes system
            Im unglaublichn prometheischn univeasum sommlt dieses licht seit ewiga zeit jedes klanste extrem
            Im unbeschreiblich titanischn univeasum leant dieses licht seit ewiga zeit den woahn sinn zu vastehn.
5)
A einsoma gedonke schloft im nest, hots schee weich und woam, gedeiht hia prächtig zua multiplen foam
Schofft mit leichtigkeit jedn schwean test, füa eam nua a spü, geht mit riesnvoasprung ois easta ins zü
Sei kreativität is explodiat, duachbricht jede wond, sei weitblick hot olle grenzn vabronnt
Da parasit guad vasteckt in an wiat, die seuche beginnt, neid, gia und eifasucht mochn an blind.
6)
A einsoma funkn friat ohne licht, braucht geboagnheit, des feia beschützt, wäamt, heilt und befreit
Jeda hot sei recht, oba a sei pflicht, mecht si gean vameahn, die flommen tonzn beim singen und rean
Es knistat und funkt, da rauch steigt empoa, sendn a signoi, schickt sei botschoft ins endlose wödoi
Guad vasteckt hintam grossn höllntoa, kocht des bluad da wöd, nua neid, gia und eifasucht hom no gföht.
7)
A einsoma regntropfn foit in boch, is wieda vaeint, fliesst beagob, wo die sunn donn niemois scheint
Sei weg gfäahlich weit, die fösn metahoch, sei hün obgstreift, hot sei gedächtnis valoan, is obgschweift
Mecht des mea endlich schmeckn, riachn, spian, so vü gschichtn gheat, unbezähmboa wüd, friedlich hochbegeaht
Des vasunkne schiff muass si guad postian, is katastrophal, neid, gia und eifasucht hom ka moral.
ch 1c)
      Seit ewiga zeit kämpfn weich und hoat gegneinond, seit ewiga zeit zafoit gestein scho zu sond
      Seit ewiga zeit heaschn weich und hoat üba den krieg, seit ewiga zeit spüt die natua iah eigne musik
      Seit ewiga zeit ziehn weich und hoat ins longe gefecht, seit ewiga zeit is lebm unfair und a gerecht
      Seit ewiga zeit san weich und hoat wieda freund und feind, seit ewiga zeit san die via elemente vaeint.
ch 2b)
            Im unvoastöboa exoabitantn univeasum suacht des licht seit ewiga zeit noch intelligentm lem
            Im unbegreiflich monumentaln univeasum entwicklt dieses licht seit ewiga zeit iah eignes system
            Im unglaublichn prometheischn univeasum sommlt dieses licht seit ewiga zeit jedes klanste extrem
            Im unbeschreiblich gigantischn univeasum leant dieses licht seit ewiga zeit den woahn sinn zu vastehn.
ch 3a)
                  Und da hoss wiad geboan, seit ewiga zeit düastet da hunga noch rache und tod
                  Da hoss is auseakoan, seit ewiga zeit bringt die sanktion des gleichgwicht ausm lot
                  Und da hoss hot geschwoan, seit ewiga zeit hungat diesa duascht noch rache und tod
                  Und da hoss wiad rumoan, seit ewiga zeit hintalosst sei blindheit ois bluadigrot.
8)
A einsomes heaz hot gnua söbstmitleid, hot scho resigniat, gibt si die schuid, imma foisch reagiat
Ständig entgleist und nie richtig eingreiht, des vatraun valoan, fühlt si innalich scho fost gonz eafroan
Ka liebende wäame beschützt iah haut, is vüz leicht zakrotzt, die innren wundn san wieda aufplotzt
Guad vasteckt beobocht da schmeaznslaut, eifasucht, neid, gia, die vawondlung zum heilendn elixia.
9)
A einsome sö hot panische angst, ois öd, wüst und lea, olle eainnarungen stön si quea
Die identität büdet a phalanx, drum wondats endlos, suacht vazweiflt om ufa noch dem floss
Die wiedagebuat hots no net eareicht, vüz vü dicke wänd, in dem labyrinthoatigen segment
Guad vasteckt is da geheimschlüssl gereift, legt sei beichte ob, neid, gia und eifasucht bringen den tod.
10)
A einsome träne tropft auf des grob, augn san ausgweint, da bodn unheilboa kronk und vaschleimt
Des wossa vadunstet, des soiz is in not, die kruste is wund, vagessn woan da autopsiebefund
Die quelle is jetzt endgültig vasiegt, zafoit scho zu staub, wach bettet und zuadeckt mit buntem laub
Guad vasteckt, unta da ean scho eastickt, neid, gia, eifasucht, treffn den zafoinen soag mit volla wucht.
ch 1d)
      Seit ewiga zeit kämpfn wüd und sonft gegneinond, seit ewiga zeit zafoit gestein scho zu sond
      Seit ewiga zeit heaschn wüd und sonft üba den krieg, seit ewiga zeit spüt die natua iah eigne music
      Seit ewiga zeit ziehn wüd und sonft ins longe gefecht, seit ewiga zeit is lebm unfair und a gerecht
      Seit ewiga zeit san wüd und sonft wieda freund und feind, seit ewiga zeit san die via elemente vaeint.
ch 2c)
            Im unvoastöboa exoabitantn univeasum suacht des licht seit ewiga zeit noch intelligentm lem
            Im unbegreiflich monumentaln univeasum entwicklt dieses licht seit ewiga zeit iah eignes system
            Im unglaublichn prometheischn univeasum sommlt dieses licht seit ewiga zeit jedes klanste extrem
            Im unbeschreiblich titanischn univeasum leant dieses licht seit ewiga zeit den woahn sinn zu vastehn.
ch 3b)
                  Und da hoss explodiat, seit ewiga zeit rächt si des kuaze lebm mitm tod
                  Und da hoss manövriat, seit ewiga zeit die sündnwoog zu unbrauchboan schrott
                  Und da hoss akzeptiat, seit ewiga zeit die gelüste des lebms mitm tod
                  Da hoss hot ois kuriat, seit ewiga zeit hintalosst sei blindheit ois bluadigrot.
ch 4a)
                        Seit ewiga zeit wiad die einsomkeit, in a valies tiaf unta da eadn gesteckt
                        Seit ewiga zeit hot die einsomkeit, in iahm gfängnis die freiheit wieda entdeckt
                        Seit ewiga zeit is die einsomkeit, in iahn wahnvoastellungen gonz unbefleckt
                        Seit ewiga zeit wiad on da einsomkeit, des endgültige gerechte uateil voistreckt.
11)
A einsoma geist nimmt jede foam on, kennt sein weg no net, sei bestimmung tonzt mit eam no ballett
Fühlt si ois unsichtboas chamäleon, vawiat und entsetzt, im dichtn nebl gfongen und valetzt
Hot si sein tod völlig ondas voagstöt, nimmt a bod im licht, die schwoazn schottn nehmen eam die sicht
Guad vasteckt auf an grenznlosn föd, schreit a laut im schlof, eifasucht, neid und gia san da lockstoff.
12)
A einsoma engl valiat sein glaum, is aufd eadn gstüazt, daduach is sei aufenthoit hia vaküazt
Seine oidn fliagl longsom vastaum, fedan scho ausgfoin, die kroft zum fliagn kumt net meah ins roin
Auf diesa wöd wondat ea duach zeit und raum, bleibt stets uneakonnt, schaut oft rauf zua sunn, zu de stean, zum mond
Guad vasteckt in seim ewign oiptraum, gia, neid, eifasucht, treibm eam jedesmoi zua panischn flucht.
ch 1e)
      Seit ewiga zeit kämpfn hass und koid gegneinond, seit ewiga zeit zafoit gestein scho zu sond
      Seit ewiga zeit heaschn hass und koid üba den krieg, seit ewiga zeit spüt die natua iah eigne musik
      Seit ewiga zeit ziehn hass und koid ins longe gefecht, seit ewiga zeit is lebm unfair und a gerecht
      Seit ewiga zeit san hass und koid wieda freund und feind, seit ewiger zeit san die via elemente vaeint.
ch 2d)
            Im unvoastöboa exoabitantn univeasum suacht des licht seit ewiga zeit noch intelligentm lem
            Im unbegreiflich monumentaln univeasum entwicklt dieses licht seit ewiga zeit iah eignes system
            Im unglaublichn prometheischn univeasum sommlt dieses licht seit ewiga zeit jedes klanste extrem
            Im unbeschreiblich gigantischn univeasum leant dieses licht seit ewiga zeit den woahn sinn zu vastehn.
ch 3c)
                  Und diesa hoss vaschlingt, seit ewiga zeit des lebm mit haut und hoan in den tod
                  Und diesa hoss voibringt, seit ewiga zeit sei meistaweak om eahöhtn schafott
                  Und diesa hoss bezwingt, seit ewiga zeit diesn letztn feign schritt voam tod
                  Und da hoss tonzt und singt, seit ewiga zeit hintalosst sei blindheit ois bluadigrot.
ch 4b)
                        Seit ewiga zeit wiad die einsomkeit, mit tränen foatgspült und ind finstanis drängt
                        Seit ewiga zeit hot die einsomkeit, hintam tiafn wossafoi die freiheit einzwängt
                        Seit ewiga zeit is die einsomkeit, duach iahre seah schweare schizophrenie obglenkt
                        Seit ewiga zeit wiad die einsomkeit, mit söbstmöadarischn obmteian beschenkt.
ch 5a)
                              Die gaswoikn wiad zua göbn sunn, da rote riese zum weissn zweag
                              Seit ewiga zeit hot si da kreislauf vom lebm und tod bewäaht
                              Ausm sonnennebl geboan, wiad die eade von da sunn vaschluckt
                              Seit ewiga zeit entsteht pea zufoi die eade ois nebmprodukt.
                              Des gebiag wiad zum hügl, und da hügl wiad ois toi übaschwemmt
                              Seit ewiga zeit wiad die haut da eadn gwoschn, grüttlt und kämmt
                              Da einzella wiad zum dino, des säugetia zum homo sapiens
                              Seit ewiga zeit gibts zwischn lebm und tod ka grosse diffarenz
                              Des wödoi dehnt si aus, vaeint si wieda zua singularität
                              Seit ewiga zeit eakläan lebm und tod die relativität.
1)
A einsoma woif schleicht in diesa nocht, duachn finstren woid, heult zum voin mond, sei licht scheint so koit
Wittat seine beute in diesa schlocht, mit hüfe vom wind, die grüche und gräusche hom mitbestimmt
Do sei klans rudl wiad jedn tog sott, ea hot sie im griff, vateidigt sei revia gonz aggressiv
Do guad vasteckt keimt a hochgiftigs blott, neid, gia, eifasucht, gedeihn prächtig zua übareifn frucht.
ch 1a)
      Seit ewiga zeit kämpfn guad und bes gegneinond, seit ewiga zeit zafoit gestein scho zu feinen sond
      Seit ewiga zeit heaschn guad und bes üba den krieg, seit ewiga zeit spüt die natua iah eigne musik
      Seit ewiga zeit ziehn guad und bes ins wüde gefecht, seit ewiga zeit is lebm unfair und a gerecht
      Seit ewiga zeit san guad und bes wieda freund und feind, seit ewiga zeit san die via elemente vaeint.
ch 5a)
                              Die gaswoikn wiad zua göbn sunn, da rote riese zum weissn zweag
                              Seit ewiga zeit hot si da kreislauf vom lebm und tod bewäaht
                              Ausm sonnennebl geboan, wiad die eade von da sunn vaschluckt
                              Seit ewiga zeit entsteht pea zufoi die eade ois nebmprodukt.
                              Des gebiag wiad zum hügl, und da hügl wiad ois toi übaschwemmt
                              Seit ewiga zeit wiad die haut da eadn gwoschn, grüttlt und kämmt
                              Da einzella wiad zum dino, des säugetia zum homo sapiens
                              Seit ewiga zeit gibts zwischn lebm und tod ka grosse diffarenz
                              Des wödoi dehnt si aus, vaeint si wieda zua singularität
                              Seit ewiga zeit eakläan lebm und tod die relativität.

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Geschrieben am 31. mai // 01./02./03./04./05. Juni 2015.pk.
Überarbeitet am 14. jänner 2017.pk. – copyright by philipp kirschner.pk.
 
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danke für euer interesse.
bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige. 

Mittwoch, 21. Oktober 2020

297. | auf die frog.

297.     Auf diese frog.
1)
Woiknbedecktes fiamament, milliadn von regntropfn foin hearob, lausch dem nossn rhythmischn galopp
Die natua is des instrument, spüt die symphonien mit an bombastischn klong, lausch dem woitönend voin gesong.
b 1)
Oba i sitzt jetzt scho stundnlong voa an stapl weissn papia, und hoit die feda in meina vakrompftn hond
Meine gedonkn fliagn in da lean mit sönruhiga zia, steh mittn im sumpf, vasink tiafa im treibsond
Wuade jetzt oi meina genialn inspirationen beraubt, jede quelle is vasiegt, nix sickat meah duach
Olle ideenbäume stehn kahl und lea, wuadn völlig entlaubt, wühl und stöba vazweiflt noch mein lebmsbuach.
ch 1a)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda zastean explosionen a stodt, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda gwinnt die gwoit imma meah on mocht, und wieda ziagt da friedn in diese schlocht
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
2)
Zoatrosa blaua horizont, da orangerode boi lächlt freindlich und müd, streichlt sonft den atmosphäanschüd
Die natua is a hoate front, des übalebm is hia a brutales spü, vü zu oft kumt ma vüz schnö ons zü.
b 2)
Oba i sitz jetzt no imma stundnlong voa an lean schreibblock, schau ausm schmutzign fensta mit stoan blick
Woat auf an gedonknblitz und auf an kreativn donnagott, vielleicht kennt ea an geeignetn zaubatrick
Jedn sta umdreht, jeds fensta aufgmocht, hinta jeda tia scho gschaut, do olle vastecke san öd und leagefegt
Meine einfälle hom kan plan, mei improvisian hot si obbaut, mei geistige grundsubstanz wuade lahmgelegt.
3)
A dunklschwoaze woiknbonk, mutiat zum gewitta, zum chaotischn stuam, pflügt duachs lond, hintalosst seine spuan
Die natua mocht gsund und a kronk, losst si net zähmen, bleibt unberechnboa wüd, mocht do glei a gonz ondas büd.
b 3)
Oba i sitz jetzt no imma valoan voam lean weissn blatt, bin belesn, hoit redn, a woatakrobat
Olle gedonkn wie foatgwischt, jede zön gsäubat und duachgespült, des vakuum hot mit jetzt völlig zugemüllt
Ka muse hot mi geküsst, goa kane phantasien hom mi hamgsuacht, a tiafe innre müdigkeit hot mi befoin
Hob mei peaspektive gändat, steh auf da beagspitze volla eahfuacht, trotzdem konn i kane sinnvoin büda moin.
ch 1b)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda wiad a voik unsteablich ausgrott, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod 
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda lodat feuriga hoss hö auf, und wieda gwinnt da tod mit asche und rauch
      Und wieda eanäaht si da kriag von allan, und wieda eastoat da friedn afoch zu stan
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 2a)
            Auf diese frog sogt kana die woahheit, auf diese frog schlogt si jeda mit blindheit
            Auf diese frog gibt kana föhla zua, auf diese frog bricht jeda den treueschwua
            Auf diese frog valiats lebm, nie da tod, auf diese frog vafäabt si ois bluadigrot
            Auf diese frog lügt die ontwoat wie gedruckt, auf diese frog hot kana mit da wimpa zuckt.
4)
Voimond mit steanenkloara nocht, die müchstrossn fliesst strohlend hö üba uns davon, singt in an unheaboan ton
Die natua bestaunt diese procht, pflonze, mensch und tia hom si daron ongepasst, denn jeda hot den kreislauf eafasst.
b 4)
Oba i sitz jetzt no imma seit vün stundn voam lean heft, net amoi des onfongswoat hob i ma notiat
Die gedonkn mochn grod ualaub, vadeabm ma mei anzigs gschäft, hob heazhoft laut gähnt, hob mi net meah konzentriat
Hob noch ana oblenkung gsuacht, do mei motivation woa scho weg, iagendwos hot meine poa synapsn eingspeat
Vasteh net amoi meah die dunklheit, die von draussn mit mia redt, jede guade ealeuchtung wuade mia vaweaht.
5)
A komet duachstreift sei revia, foigt seina bestimmung, sei weg is voageschriem, wäa recht gean amoi bei uns bliem
Voawäats treibt eam nua sei neugia, die wöd wünscht si oba eh kan nähan kontakt, wäa a zastearungs-, ka liebesakt.
b 5)
Oba i sitz no imma seit vün stundn voa an notizbuch, net amoi a klana buchstob steht do hearin
Mei gedonknwöd is eingstiazt, die scheabm vaströmen ongstgeruch, mei schwoche woahnehmung eakennt hia goa kan sinn
Weise sprüche hom a nix brocht, a ka söbstfindungstrip ins gebiag, mei hianaktivität hot si von söbst obgschoit
Seh ka licht im tunnl, bin endlos im labyrinth umheageiat, nebm mia hohe wänd, gfongen im tiafn spoit.
6)
Blaugrün leichtendes polarlicht, wie riesige voahäng wehns sonft im lauen wind, bögen und flächn diffus pulsian
Da obaglaum siagt des ois gift, die natua is vaspüt, locht no wie a klans kind, soi oba net wieda zvü riskian.
b 6)
Oba i sitz no imma scho seit stundn voa an lean schriftstück, meine händ wissn net meah, wos sie no tuan soin
Mei gedonknmea is scho austrocknet, jede substanz is vaglüht, a klane leichte lawin kumt scho ins roin
Und wieda liegn grosse schware stana auf mein weg weit vastreut, mei zukunft is somit wieda amoi vastöt
Valia longsom mei geduid, muass mi bewegn, mia is scho so koid, bestimmt hob i mi moi wieda total vazöht.
ch 1c) 
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda roin etliche kepf vom schafott, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda eskaliat die oamut im eck, und wieda wühln si neid und gia ausm dreck
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 1d)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda schmiedns an peafektn komplott, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda transfoamiat si da freund zum feind, und wieda wean die todesopfa beweint
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 2b)
            Auf diese frog steht die weste voa schmutz, auf diese frog valiats lebm jedn schutz
            Auf diese frog wiad da blickwinkl vazeat, auf diese frog wiad die freie sicht eingspeat
            Auf diese frog gwinnt da tod, nie des lebm, auf diese frog wiad des bluad kräftig bebm
            Auf diese frog lügt die ontwoat wie gedruckt, auf diese frog hot kana mit da wimpa zuckt.
ch 3a)
                  Gonz synchron, mit sonftn ton, homma uns die ontwoat, auf diese frog sogleich easpoat
                  Gonz famos, mit sonftn stoss, wiad die reine woahheit, auf diese frog gleich geviateilt
                  Gonz bequem, beim sonftn gehn, eakennt ma donn den sinn, auf diese frog glei vom beginn
                  Gonz neutral, mit sonfta qual, wiad die reine woahheit, auf diese frog sogleich befreit.
7)
Die hitzewön vabrennt des lond, des wossa wiad knopp, die sunn locht zu jeda stund, mensch und tia steabm im voadagrund
Die natua kumt zu kan stüstond, unsa rettungsseil is längst grissn üba nocht, die gestiane hom nua no laut glocht.
b 7)
Oba i sitz no imma seit stundn voa an zettl unberüaht, meine händ san scho gonz koid, san schwea von begriff
Meine gedonkn hom mein vastond da banalität übafüaht, vaschlossne schublodn san net seah effektiv
Seh kane details, grossn elementn ondraseits bin i blind, olle voateile hom si gegn mi vaschwoan
Olle vagongnen lebm hom da zukünftign woahheit zuagstimmt, total zasteat san meine sensiblen sensoan.
8)
Woikn heuln ohne end in sicht, weite gebiete wean wieda moi übaschwemmt, obhänge rutschn laut ungehemmt
Die natua kumt ausm gleichgwicht, bewegt si aufm schmoin grat ziemlich ungschickt, die endzeituah hot scho vüz laut tickt.
b 8)
Oba i sitz no imma seit vün stundn voa da lean leinwond, die pinsln und foabm eaweckn ka vatraun
Meine gedonkn halluzinian in an äussast schlechtn zuastond, hob a brett voam kopf, umgebm von an zaun
Abstrakte symbole und peavease scheenheitn schändn mei sö, mei heaz schlogt wie in zeitlupe, kumt ausm takt
Hintalosst a unfeatige, nie endn wollende oide baustö, mei gsundheit bricht ob, steh scho kuaz voa an infarkt.
9)
Da beag raucht, spuckt flüssigs gestein, die aschewoikn vadunklt die lochende sunn, panik greift um si, eaweckt unruhn
Die natua mocht den spoat allein, imma in bewegung, ziakuliat mit vastond, vielleicht gibts do a göttliche hond.
b 9)
Oba i sitz no imma seit stundn voam lean dokument, meine finga trommln scho neavös ausm takt
Meine gedanklichn ergüsse hom si längst gemeinsam getrennt, ka vaständnis untranond füa an liebesakt
Diese intensive blockade mocht mi featig, krong und eazüant, mei faust liebkost die tischplatte mit lautem knoi
Mei brutale wut auf mi söbst hot si schmeazhoft aufgstaut und auftüamt, und jeda dominostein kumt longsom zu foi.
ch 1e)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda eascheint im lond da behemoth, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod.
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda massakriat die gwoit des paradies, und wieda zeigt da todesengl sein umriss
      Und wieda wean massngräba guad vasteckt, und wieda is da missbrauch seah stoak earegt
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 1f)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda wiad des elend zua grossn not, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda liegt da schwoche auf diesa ean, und wieda konn die mindaheit nua no steam
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 2c)
            Auf diese frog hängt da segn scho schief, auf diese frog foits kuaze gebet vüz tief
            Auf diese frog wiakt da spiegl vakeaht, auf diese frog wiad nua des lebm obgweaht
            Auf diese frog gibts kan sieg, nua den valust, auf diese frog hot kana die lösung gwusst
            Auf diese frog lügt die ontwoat wie gedruckt, auf diese frog hot kana mit da wimpa zuckt.
ch 3b)
                  Gonz konkret, aufm schachbrett, wiad die kuaze ontwoat, auf diese frog soglei duachboaht
                  Gonz fiktiv, do aggressiv, wiad die reine woahheit, auf diese frog glei eingeweiht
                  Gonz einfoch und ziemlich floch, vaneblt si da sinn, auf diese frog mit vü phobien
                  Gonz noamal mit hoata qual, wiad die reine woahheit, auf diese frog gonz foisch eingreiht.
ch 4a)
                        San ois nua lügn und valeumdungen, denn i gib auf diese frog ka ontwoat
                        Ois nua feige lügn und foische nochred, denn diese hetzjogd is glotta rufmoad
                        San ois nua lügn und betrügarein, denn i gib auf diese frog ka ontwoat
                        Ois nua fiese lügn und faule ausred, denn i bin scho längst wieda tiaf vaschoat.
10)
Metahoha schnee angehäuft, eiskoide stüam fegn duach die eastoate wöd, bizarre londschoft in weiss getränkt
Des extrem hots lebm vascheucht, dieses wetta hot neie rekoade aufgstöt, die natua hot uns so reich beschenkt.
b 10)
Oba i sitz scho seit ewign stundn voam lean papia, hoit vakrompft den zuagspitztn bleistift in da hond
Meine gedonkn vagessn recht und pflicht in bewäahta mania, diese nie endende leare hot kan onstond
Kum aus diesa foin net meah raus, olle fluchtmeglichkeitn vaspeat, longsom reisst mei geduid, da fodn woa zu dünn
Steiga mi hinein, i brodl und koch, jedn kompromiss vaweaht, muass mei wütendes ich mit sonftmut weich besprühn.
11)
Da planet zittat, wocklt, bebt, städte foin afoch zomm, ois wiad dezent vagrom, die eadkrustn hot si grod vaschom
Die natua hots scho übalebt, nua die riesign wön spüln des unkraut weit foat, und hintalossn an totn oat.
b 11)
Oba i sitz scho stundnlong üba an lean zettl gebeugt, meine augn kämpfn scho topfa gegan schlof
Die müdigkeit is jetzt von iahra oabeit obsolut übazeugt, übawindet jede hüade und jede strof
Letzte hianaktivitätn läutn kuaz an gedonknsprung ein, die prozessoan brennen duach, schmözn zu an brei
Die reseavn vabraucht, die eneagie is nua no a schwocha schein, beim letztn otemzug fühl i mi endlich frei.
ch 1g)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda eastroiht da obend bluadigrot, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda eawocht die bestie in uns, und wieda meuchln wia wegn des reichtums
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 1h) 
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda weint a seah klans kind in an grob, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda wiad a stodt vom eadbodn gschluckt, und wieda hot des entfeante chaos kan gjuckt
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 1i)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda bedonkt ma si beim foischn gott, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda lean ma nix aus da vagongenheit, und wieda ignoarian ma des buch da zeit
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 2d)
            Auf diese frog lostet a schweara fluch, auf diese frog vabrennt dieses friednstuch
            Auf diese frog bricht die bruckn ausanond, auf diese frog fliagt die taubm üban rond
            Auf diese frog gibts nua valust, nie an sieg, auf diese frog gibts nua den totaln krieg
            Auf diese frog lügt die ontwoat wie gedruckt, auf diese frog hot kana mit da wimpa zuckt.
ch 3c)
                  Gonz brisant, net amüsant, is des rätsl da ontwoat, auf diese frog sogleich vaschoat
                  Gonz grausam oba net lahm, wiad die reine woahheit, auf diese frog glei vauntreut
                  Gonz dezent und evident, vaschwindt da woahre sinn, auf diese frog in deponien
                  Gonz brutal ohne moral, wiad die reine woahheit, auf diese frog glei eingebleut.
ch 4a)
                        San ois nua lügn und valeumdungen, denn i gib auf diese frog ka ontwoat
                        Ois nua feige lügn und foische nochred, denn diese hetzjogd is glotta rufmoad
                        San ois nua lügn und betrügarein, denn i gib auf diese frog ka ontwoat
                        Ois nua fiese lügn und faule ausred, denn i bin scho längst wieda tiaf vaschoat.
ch 5a)
                              Auf diese frog foin vasoizene tränen auf des grob
                              Auf diese frog zabricht da oide moasche wondastob
                              Auf diese frog heuln die sunn, da mond, die stean üban grob
                              Auf diese frog steht die woahre ontwoat scho im vatrog.
1)
Woiknbedecktes fiamament, milliadn von regntropfn foin hearob, lausch dem nossn rhythmischn galopp
Die natua is des instrument, spüt die symphonien mit an bombastischn klong, lausch dem woitönend voin gesong.
ch 1j)
      Und wieda foin bombm, schlogn kugln ein, und wieda stiabt lebm, woscht des bluad gonz rein
      Und wieda zastean explosionen a stodt, und wieda kriagt die unschuid den gnodntod
      Und wieda gwinnt die gwoit imma meah on mocht, und wieda ziagt da friedn in diese schlocht
      Und wieda zareisst da signiate vatrog, und wieda lügt die ontwoat auf diese frog.
ch 5a)
                              Auf diese frog foin vasoizene tränen auf des grob
                              Auf diese frog zabricht da oide moasche wondastob
                              Auf diese frog heuln die sunn, da mond, die stean üban grob
                              Auf diese frog steht die woahre ontwoat scho im vatrog.

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Geschrieben am 26./27./28./29./30 mai 2015.pk.
Überarbeitet am 12. jänner 2017.pk. – copyright by philipp kirschner.pk.
 
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bleibt mir weiterhin gewogen.
euer philjazzmetal, der mundartige.